Zeit für Kreativität. Zeit für Literatur. Zeit für Familie. Zeit für gute Küche. Zeit für mich.
Posts mit dem Label Was weg muss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Was weg muss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 9. August 2011
Süßes und Saures
Wie jedes Jahr wachsen in meinem Hochbeet zwei Zucchinipflanzen. Wie jedes Jahr trägt die eine so wahnsinnig viel, dass ich Angst haben muss, mit ihr ( der Zucchinipflanze) zum Dopingtest gerufen zu werden. Die andere Pflanze zeigt sich kapriziös- und verweigert jegliche Fruchtausschüttung. Gibt es noch jemanden mit dieser Erfahrung und kann mir das Phänomen erklären?
Auf jeden Fall befinde ich mich erntetechnisch auf dem Gipfel der Sinuskurve und habe mich entschieden, Überschusszucchini- denn ich kann den Kindern ja nicht jeden Suppe aus diesem Gemüse vorsetzen- auf süß-saure Art einzukochen.
Das Rezeot ist angelehnt an eine Rezept- Idee von Essen&Trinken , das ich irgenwann einmal im Internet gefunden habe. Den kleinen Zettel gibt es noch, die genaue Quellenangabe allerdings nicht mehr.
Zucchini-Chutney
Die angeführte Menge reicht für ca. 750 ml Chutney.
Zutaten:
ca. 1 kg Zucchini kleingewürfelt oder grob geraffelt
250g Zwiebeln, kleingehackt
1 Paprikaschote, kleingehackt
1 Chili ( ich hatte nur Tabasco-Sauce im Haus, geht auch)
250 g Gelierzucker 3 zu1
250 ml Weißweinessig ( ich habe Hesperidenessig genommen)
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die vorbereiteten Zucchini ( habe die "Watte" vorher entfernt) mit 40 g Salz vermengen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Die entstandene Flüssigkeit weggießen.
Die restlichen Zutaten beifügen und aufkochen lassen. Das Chutney ca 30 Minuten köcheln lassen.
In vorbereitete Gläser füllen, gut verschließen.
Da ich selbergemachtes Eingekochtes gerne verschenke, habe ich aus meinem Gläserfundus nette kleinere Gläschen verwendet.
2 TL Currypulver
Donnerstag, 7. Juli 2011
Schnapsdrossel flieg!
Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten stehen bei uns immer einige Flaschen mit diversen hochprozentigen Inhalten herum. Das sind Geschenke von Geschäftsfreunden. Offensichtlich hält man uns hinter vorgehaltener Hand für freudige Konsumenten dieser Wässerchen. In Wahrheit macht mich ja schon ein Mon Cherie leicht beschwipst und mein Mann trinkt nur abends ein Bier. Die erste Überlegung war, ein Spirituosengeschäft zu eröffnen, der Aufwand wäre allerdings zu groß gewesen. Natürlich könnte man die diverse Zusammenstellungen von Single-Malt-Whiskys wieder weiterschenken, aber wer tut das schon?
Ich steige diesen Sommer in die Produktion alkoholischer Früchtchen ein und werde mir ins Fäustchen lachen, wenn im Dezember rund um mich der Geschenke-Kauf-Stress beginnt. Ich werde meine Lieben heuer mit eingelegten Früchten beglücken, ha!
Die Wodka-Weichseln hängen nun schon im Alkoholbade zwei Wochen rum. Dass sie jeden Tag ( jeden Tag?) einmal umgerührt werden wollen, und das zwei Monate, hab ich wohl überlesen. Nichtsdestotrotz: sie schauen gesund und fröhlich aus ihrem Glas und freuen sich schon auf ihren Auftritt zu Weihnachten.
Prost!
Wodka Weichseln
500 g Weichseln ( gewaschen, enstielt, entkernt)
ca 300- 500 g Kandiszucker
1 Vanilleschote
1 l Vodka
Die Weichseln in Gläser schichten, dazwischen den Kandiszucker verteilen, auch die Vanilleschote.
Mit Vodka auffüllen, bis alle Früchte bedeckt sind.
Die Gläser verschließen, jeden Tag die Früchte umrühren.
Ich habe erstmal weniger Zucker dazugetan und einige Tage später ergänzt, als ich merkte, die Früchte brauchen noch mehr Süße. Ich denke, das ist eine individuelle Geschmacksentscheidung. Man könnte auch mich wesentlich mehr Wodka aufgießen, um zum einen die alkoholischen Kirschen, zum anderen ein aromatisiertes Getränk zu gewinnen.
Abonnieren
Posts (Atom)

