.....oder ähnlich klingende Wortkreationen umschreiben oft kreative Zusammentreffen erstaunlicher Komponenten zu einem wohlschmeckenden Ganzen. Ich koche und backe ja eigetlich nicht gerne auf " Wasauchimmer-Spiegel" oder am "Vonallemeinbisschen-Potpourri", aber der Kombination aus Olivenöl im Rührteig plus einem Topping aus Frischkäse mit Ahornsirup konnte ich nicht widerstehen. Also gab es bei mir gestern obgenannten Dialog, der eigentlich ein äußerst leckerer Kuchen Marke Ottolenghi wurde.
So wie im Kochbuch empfohlen, wurde der Kuchen am nächsten Tag (d.h. Heute in aller Herrgottsfrühe von der Hausfrau persönlich verrkostet bzw. vernichtet) in der Tat noch aromatischer. Welch ein Genuss hätte uns wohl morgen erwartet? Aus Mangel an Testobjekten leider keine Erfahrungswerte!!!
Olivenölkuchen mit Ahornsirup-Guss
( Apple and olive oil cake with maple icing)
( nach: OTTOLENGHI- the Cookbook)
Zutaten:
80 g Rosinen ( ich: 40 g getrocknete Preiselbeeren)
4 Tl Wasser
280 g glattes Mehl
1/2 Tl Zimt
1 Prise Salz
1/2 Tl Backpulver
1 1/4 Tl Speisesoda
120 ml Olivenöl
160 g Staubzucker
1/2 Vanilleschote- deren Mark
2 Eier
3 Kochäpfel, geschält, kleingeschnitten
2 Eiklar
geriebene Schale einer Zitrone
Guss:
100g Butter
100 g brauner Zucker
85 ml Ahornsirup
220 g Frischkäse
Zubereitung:
Falls man Rosinen verwendet, diese im Wasser köcheln lassen, bis es vollständig absorbiert wurde.
Ofen auf 170 Grad C vorheizen.
Die Eiweiß zu Schnee schlagen
Die ganzen Eier mit dem Zucker und dem Olivenöl schaumig schlagen, die würzenden Zutaten dazu geben, vorsichtig das Mehl, die Backpulver und die Äpfel und Preiselbeeren einrühren, den Eischnee unterziehen.
Die Masse in eine gefettete und bemehlte Springform füllen und ca. 1 Stunde backen.
Auskühlen lassen, den Kuchen einmal horizontal durchschneiden, mit der Hälfte des Gusses füllen. Die zweite Hälfte des Ahornsirup-Gusses auf die fertige Torte streichen.
Guss:
die zimmerwarme Butter mit den restlichen Zutaten kurz verrühren.
Zeit für Kreativität. Zeit für Literatur. Zeit für Familie. Zeit für gute Küche. Zeit für mich.
Posts mit dem Label Backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 31. Juli 2011
Freitag, 8. Juli 2011
Schwarzer Peter!
Es gibt ein ältestes Kochbuch, das sozusagen immer in meiner Nähe war. Es war das gute Standartkochbuch meiner Mutter, dick gebunden mit Lesebändchen. Bei meinem Auszug durfte es mit mir mit in die weite Welt ziehen, weil mich die mütterliche Sorge mit diesem Wälzer küchentechnisch halbwegs gut betreut fand. Jahrejahrejahrelang ist es jetzt im hintersten Regal verkommen, denn meine Interessen auf dem Kochbuchsektor sind spezifischer geworden.
So, jetzt liegt es wieder vor mir:
"Die Österreichische Küche" von Lotte Scheibenpflug.
Beim Durchblättern überkam mich ein angenehmes Gefühl der Zuverlässigkeit und Kontinuität; denn Frau Scheibenpflugs Ratschläge waren nie besondere Aufreger, aber führten stets zum Ziel.
Nun bäckt gerade ein "Schwarzer Peter" in meinem Ofen dahin, das Rezept fiel mir beim Durchblättern ins Auge, zumal ich alle Zutaten zum Wegarbeiten in der Küche hatte.
Dieser Schokokuchen wird als sehr saftig und lange die Frische bewahrend beschrieben. Schauen wir mal, ob Frau Scheibenpflug auch diesmal Recht hat. :)
Schwarzer Peter
150 g Butter zimmerwarm
4 Eidotter
150 g Staubzucker
etwas Vanillezucker
120 g Kochschoko zerlassen
100 g geriebene Walnüsse
abgeriebene Zitronenschale
100 g Semmelbrösel
3 EL Milch
4 Klar zu Schnee geschlagen
50 g Kartoffelmehl oder Maizena
1 MS Backpulver
Zubereitung:
Butter, Zucker und Dotter schaumig rühren, die Schokolade zurühren. Nach und nach die Bröseln, Nüsse und die anderen Zutaten einmischen. Kartoffelmehl und Backpulver sieben und einrühren. Den steifen Schnee unterheben. Eine Rehrücken oder Kastenform einfetten und bemehlen, den Teig einfüllen und langsam backen. ( 170 Grad Celsisus)
So, jetzt liegt es wieder vor mir:
"Die Österreichische Küche" von Lotte Scheibenpflug.
Beim Durchblättern überkam mich ein angenehmes Gefühl der Zuverlässigkeit und Kontinuität; denn Frau Scheibenpflugs Ratschläge waren nie besondere Aufreger, aber führten stets zum Ziel.
Nun bäckt gerade ein "Schwarzer Peter" in meinem Ofen dahin, das Rezept fiel mir beim Durchblättern ins Auge, zumal ich alle Zutaten zum Wegarbeiten in der Küche hatte.
Dieser Schokokuchen wird als sehr saftig und lange die Frische bewahrend beschrieben. Schauen wir mal, ob Frau Scheibenpflug auch diesmal Recht hat. :)
Schwarzer Peter
150 g Butter zimmerwarm
4 Eidotter
150 g Staubzucker
etwas Vanillezucker
120 g Kochschoko zerlassen
100 g geriebene Walnüsse
abgeriebene Zitronenschale
100 g Semmelbrösel
3 EL Milch
4 Klar zu Schnee geschlagen
50 g Kartoffelmehl oder Maizena
1 MS Backpulver
Zubereitung:
Butter, Zucker und Dotter schaumig rühren, die Schokolade zurühren. Nach und nach die Bröseln, Nüsse und die anderen Zutaten einmischen. Kartoffelmehl und Backpulver sieben und einrühren. Den steifen Schnee unterheben. Eine Rehrücken oder Kastenform einfetten und bemehlen, den Teig einfüllen und langsam backen. ( 170 Grad Celsisus)
Montag, 20. Juni 2011
Rote Früchtchen!
Meine Tochter und ich hatten eine Unterhaltung über unser Lieblingsobst. Sind die besonderen Kriterien die Süße wie etwa bei Trauben, oder der herbe Geschmack wie bei guten Äpfeln, die Saftigkeit wie sie "Gute Luise" -Birnen haben oder soll gutes Obst erfrischend säuerlich sein?
Wieder tat ich einen Schritt in Richtung Selbsterkenntnis: bei mir macht es die FARBE aus! Und zwar die ROTE FARBE!
Ich liebe Kirschen, Himbeeren, Wassermelonen, Ribiseln und natürlich Erdbeeren.
Ob zum Frühstück oder auch nur zwischendurch.
Ganz besonders mundet uns allen schon seit vielen Jahren ein Rezept meiner Freundin Andrea. Wahrscheinlich kennt es ohnedies fast jeder und es gab Zeiten, da wurde diese Torte bei uns mindestens einmal in der Woche fabriziert, aber dieser Hype ist schon wieder vorbei und dieser Erdbeersommer lässt mich rückbesinnen auf die 80-er und frühen 90er-Jahre:
Erdbeerjoghurttorte á la Andrea:
Biskuitboden:
9 dag Staubzucker mit 3 Eiern weißschaumig schlagen.
9 dag griffiges Mehl unterheben, im Torterahmen goldbraun backen.
Creme:
1/4 l Joghurt mit pürierten Erdbeeren ( Menge nach Geschmack) vermengen, etwas Zucker und Zitronensaft dazugeben.
6 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in etwas (erwärmtem) Joghurt mit dem Schneebesen schnell vermengen. Diese Masse in die Joghurt-Erdbeermasse einrühren.
1/4 l Schlagobers schlagen und untermengen.
Creme gleichmäßig auf das ausgekühlte Biskuit in der Form verteilen, oder das Biskuit durchschneiden, füllen und die zweite Hälfte aufsetzen.
Mind. 1 Stunde ( ich: immer am Vortag zubereiten und festwerden lassen!) in den Eiskasten damit! Fertig.
Samstag, 21. Mai 2011
Zitronenkuchen am Samstag
Das Wochenende ohne selbstgegackenem Kuchen? Unmöglich!
Da die Temperaturen frühsommerlich warm sind, musste etwas Erfrischendes her. Chili und Ciabatta hat im Archiv einen tollen Zitonenkuchen, der so ziemlich alles braucht, was mein Kühlschrank noch hergibt, vor allem der Frischkäse musste endlich weg.
Hier das Rezept:
| Zitronenkuchen mit Frischkäse | |
| Kategorien:Zutaten 240 g Universalmehl 1 TL Backpulver 1/2 TL Backpulver 170 g zimmerwarme Butter aberiebene Schale von 2 Biozitronen 115 g Frischkäse 225 g Staubzucker 3 Eier 2 EL Zitronensaft 1 Pkg Vanillezucker 1 Prise Salz Zubereitung: Das Backrohr auf 160 °C vorheizen. Eine längliche Form einfetten und bemehlen. Die Eiklar mit Salz zu Schnee schlagen. Die Dotter mit dem Zucker und Fett schaumig rühren, Frischkäse, Zitronensaft und Aromaten dazugeben. Das Mehl mit Backpulver und dem Eischnee untermengen. Masse in Form füllen und ca. 75 Minuten backen. Zitronenguss bereiten: etwas Staubzucker mit ganz wenig Zitronensaft glatt rühren und über den ausgekühlten Kuchen gießen. Dieser Kuchen ist extrem flaumig und erfrischend.Bis zu drei Tagen haltbar, was wir leider nicht mehr erproben konnten:) Viel Erfolg beim Nachbacken! Petra |
Samstag, 7. Mai 2011
Lieblings-Ribisel-Kuchen
Wenn die Ribiseln ( Rote Johannesbeeren) reif sind, kann ja jeder Ribiselkuchen backen. Pah!
Meine Ribiseln schlummern nun schon fast ein Jahr im arktischen Kühl des Tiefkühlschrankes und erahnen bereits die Bedrohung durch die grünen Verwandten, die in Kaskaden von den Ribiselbüschen hängen und nur mehr aufs Erröten warten.
Das folgende Rezept ist sehr stark angelehnt an das Ribisel-Kuchen-Rezept aus dem Thea-Kochbuch "Das schmeckt Österreich" Nr. 20, jedoch habe ich bei den Zuckermengen etwas variiert.
Meine Ribiseln schlummern nun schon fast ein Jahr im arktischen Kühl des Tiefkühlschrankes und erahnen bereits die Bedrohung durch die grünen Verwandten, die in Kaskaden von den Ribiselbüschen hängen und nur mehr aufs Erröten warten.
Das folgende Rezept ist sehr stark angelehnt an das Ribisel-Kuchen-Rezept aus dem Thea-Kochbuch "Das schmeckt Österreich" Nr. 20, jedoch habe ich bei den Zuckermengen etwas variiert.
Dienstag, 1. März 2011
Zur Feier des Tages
Auch Computer-Aliens wie ich schaffen es irgendwann, ihren Blog auf eigene Beine zu stellen. Also: jetzt läuft´s! Zur Feier des Tages gibt es eine feine Zugabe auf dem Kaffeetisch:
Seewinkler Topfenkuchen.
Zur Begriffsklärung:
Seewinkel: eine entlegene Region im österreichischen Bundesland Burgenland.
Topfen: Österreichische Bezeichnung für Quark. Gruß nach Deutschland!
Seewinkler Topfenkuchen
Zutaten:
Kuchenmasse( für ein Backblech)
5 Eier
32 dag Staubzucker
32 dag griffiges Mehl
1/8 l Öl ( Ich habe 125g zerlassene Butter verwendet)
1/8 l Wasser
Topfenmasse:
2 Eier
2 P. Vanillezucker
10 dag Zucker
50 dag Topfen ( 10 %)
Zubereitung:
Für die Kuchenmasse 5 Eiklar zu Schnee schlagen, wenn der Schnee fest ist eine Prise Salz und 3 EL vom Zucker dazugeben und fertigschlagen: 5 Dotter mit Öl, Wasser und restlichem Zucker schaumig rühren, den Schnee und das Mehl dazugeben.
Backblech mit Backtrennpapier auslegen und Kuchenmasse auf das Backblech streichen. Topfenmasse in ein Plastiksackerl füllen. In eine Ecke eine nicht zu große Öffnung schneiden. Die Topfenmasse gitterförmig auf die Kuchenmasse aufspritzen. Kuchen bei 180 Grad ca. 35 min backen.
Uns allen hat dieser Kuchen hervorragend geschmeckt. Wird sicher wieder gemacht!
Gutes Nachbacken, Petra
Seewinkler Topfenkuchen.
Zur Begriffsklärung:
Seewinkel: eine entlegene Region im österreichischen Bundesland Burgenland.
Topfen: Österreichische Bezeichnung für Quark. Gruß nach Deutschland!
| n |
Das Besondere ist, dass die Topfenfülle mittels Plastiksackerl auf die Rührteigschicht gittermusterförmig gespritzt wird. Das Originalrezept empfiehlt 150 Grad Backtemperatur. War mir etwas zu wenig, 180 Grad ist besser.
Seewinkler Topfenkuchen
Zutaten:
Kuchenmasse( für ein Backblech)
5 Eier
32 dag Staubzucker
32 dag griffiges Mehl
1/8 l Öl ( Ich habe 125g zerlassene Butter verwendet)
1/8 l Wasser
Topfenmasse:
2 Eier
2 P. Vanillezucker
10 dag Zucker
50 dag Topfen ( 10 %)
Zubereitung:
Für die Kuchenmasse 5 Eiklar zu Schnee schlagen, wenn der Schnee fest ist eine Prise Salz und 3 EL vom Zucker dazugeben und fertigschlagen: 5 Dotter mit Öl, Wasser und restlichem Zucker schaumig rühren, den Schnee und das Mehl dazugeben.
Backblech mit Backtrennpapier auslegen und Kuchenmasse auf das Backblech streichen. Topfenmasse in ein Plastiksackerl füllen. In eine Ecke eine nicht zu große Öffnung schneiden. Die Topfenmasse gitterförmig auf die Kuchenmasse aufspritzen. Kuchen bei 180 Grad ca. 35 min backen.
Uns allen hat dieser Kuchen hervorragend geschmeckt. Wird sicher wieder gemacht!
Gutes Nachbacken, Petra
Abonnieren
Posts (Atom)

